Sie sind hier: Startseite » Das Erzgebirge

‘Haben Sie Fragen?’

Wir beraten Sie gern.
Sprechen Sie
uns an!
Telefonnummer

Hersteller

Informationen

„Das Haamitland Arzgebirge und die Volkskunst“

 

Seit dem 12. Jahrhundert sind im Erzgebirge reichhaltige Bodenschätze erschlossen worden. Nach der getanen Arbeit versuchten die Bergleute die vielfältigen Motive im Bergbau künstlerisch nachzugestalten.

Mitte bis Ende des 16. Jahrhunderts ließen die Erzvorkommen nach, so dass immer weniger sächsische Männer in den Bergwerken des Erzgebirges Beschäftigungen fanden. Die Menschen mussten also neue Wege gehen und sich neue Erwerbs und Gestaltungsmöglichkeiten suchen. Da Holz als Rohstoff in der Natur des Erzgebirges ausreichend vorhanden war, wurde aus der Feierabendbeschäftigung der Bergleute eine neue Erwerbsgrundlage.

So entwickelten sich schnell neue Produktionszweige in der Holzverarbeitung und Veredelung. Im Westerzgebirge, besonders im Raum Schneeberg und Annaberg fanden sich die Holzschnitzerei, im mittleren Erzgebirge um die Ortschaften Marienberg, Pobershau und Seiffen die Holzdrechslerei, die im Gegensatz zur Schnitzerei von Anfang an als Beruf betrieben wurde.

Im 17. Jahrhundert entstanden die Teller- und Spindeldreher, die anfangs hauptsächlich Gebrauchsgegenstände für den Alltag herstellten. Mit der Zeit entwickelte sich die Produktion von Spielzeug, Figuren und Miniaturen wie Bergmänner, Nussknacker, Engeln, Pyramiden, Schwebe - oder Lichterbögen, welches die Vorläufer des heutigen gebräuchlichen Schwibbogens waren.

Der älteste und bekannteste Schwibbogen datiert auf das Jahr 1740. Dieser steht in Johanngeorgenstadt und besteht aus Metall. Erst in diesem Jahrtausend wurde unter einer Farbschicht die tatsächliche Jahreszahl entdeckt. Bis hierhin war man davon ausgegangen dass sich der Himmelsbogen mit der Aufschrift 1778 in seiner ursprünglichen Bemalung darstellte.

Als Schwibbogen oder Schwebebogen bezeichnet man einen Lichterbogen aus dem Erzgebirge welcher ein fester Bestandteil der Erzgebirgischen Volkskunst ist. Der Name leitet sich aus seiner Form, der eines Schwebe- oder Strebbogens ab, die sich in ähnlicher Form in der Architektur wiederfinden.

Die geäußerte Behauptung dass die Form des Mundlochs eines Stollens symbolisierte, ist nicht wahrscheinlich. Eher ist anzunehmen dass es sich dabei um einen Himmelsbogen handelt. Bis weit ins 20. Jahrhundert wurden die Schwibbögen meist aus Metall gefertigt. In der heutigen Zeit ist Holz als Werkstoff nicht mehr zu ersetzen. Allerdings findet heute ein Umdenken beim Umgang mit natürlichen Ressourcen wie Holz statt, so dass man auch neue Materialien in der Verarbeitung wiederfindet.

Zurück

Haben Sie Fragen?

Sie haben Fragen oder möchten sich telefonisch beraten lassen?

Das Team von Schwibbi.de ist unter folgenden Kontaktdaten für Sie da.

Telefon: +49 (0) 351 / 42 15 28 1
Telefax: +49 (0) 351 / 42 15 28 2

E-Mail: kontakt@schwibbi.de
oder über das Kontaktformular

Wir sind für Sie telefonisch erreichbar:
Montag – Freitag, 09:00 – 18:00 Uhr

Sicher und einfach bezahlen

Zahlungsarten

Wir überzeugen Sie mit:

Top-Produkte Original erzgebirgische Volkskunst
individuelle Beratung Kompetenter und individueller Beratung
Top-Produkte Besonderen Geschenken zu Ostern, Weihnachten sowie Ganzjahresgeschenke
Kundenbewertungen Namenhaften Herstellern wie Hubrig GmbH, DREGENO, E.Schalling uvm.
Festnetz Festnetz und persönliche Beratung statt teurer Hotline

 

 


Parse Time: 0.190s